Kraftsport als perfekte Ergänzung zu vielen Sportarten

Kraftsport als perfekte Ergänzung zu vielen Sportarten

Kraftsport ist nicht gleich Bodybuilding!

Während beim Kraftsport tatsächlich die körperlich vorhandene und anwendbare Kraft im Mittelpunkt steht, geht es beim Bodybuilding darum, einen schönen Körper zu formen. Wörtlich übersetzt aus dem Englischen bedeutet der Begriff nämlich genau das: Körperaufbau. Die Muskulatur soll möglichst voluminös und dazu noch symmetrisch sein, tatsächliche Kraft muss nicht dahinterstecken.

Die Kraftsportarten werden zwar teilweise im Bodybuilding zu Trainingszwecken bemüht, so auch in anderen Sportarten, aber es geht dabei nicht um den Kraftgewinn, sondern um Muskelaufbau. Während beim Bodybuilding häufig mit Gewichten gearbeitet wird, die kaum noch bewegt werden können, stehen bei den Kraftsportarten technisch sauber Ausführungen mit niedrigeren Gewichten im Mittelpunkt.

Verschiedene Kraftsport Arten:

Ganz typisch und am bekanntesten sind die Kraftsportarten Gewichtheben und der Kraftdreikampf. Gewichtheben ist dabei wohl die spektakulärste Sportart, da die Wettbewerbe regelmäßig publikumswirksam im Fernsehen übertragen werden.

Gewichtheben besteht darin, die Langhantel durch Reißen oder durch Stoßen mit ausgestreckten Armen über den Kopf zu stemmen. Dazu braucht es nicht nur Kraft, sondern auch eine gute Technik, Koordination und Schnelligkeit sowie Beweglichkeit.

Der Sport gehört zu den olympischen Disziplinen, wenn auch eher als Randsportart. Wussen Sie, dass dieser Sport schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ausgeübt wird? Und seit 1896 Teil der Olympischen Spiele ist? Unterschieden wird zwischen Reißen, Stoßen und Drücken als unterschiedliche Techniken, die wiederum jeweils in die einarmige Durchführung und die zweiarmige Ausübung des sorts unterteilt werden.

Da sich das Drücken im Verlauf der Geschichte des Sports immer weiter an das Stoßen anlehnte, wurde diese Disziplin inzwischen fallengelassen, und aus den Dreikämpfen wurden Zweikämpfe im Reißen und Stoßen. In den großen Wettkämpfen, national und international, wird nach Gewichtsklassen bewertet. In den kleineren Ligen und regional dagegen wird beim Gewichtheben eine Wertung nach Relativpunkten oder nach Sinclair-Punkten umgesetzt.

Kraftdreikampf

Der Kraftdreikampf wird international als Powerlifting bezeichnet und besteht aus den drei Teilen Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben. Beim Kniebeugen wird die Langhantel vom Gestell heraus auf den Kapuzenmuskel gelegt. Anschließend wird aus dem breitbeinigen Stand heraus der Körper bei geradem Rücken so weit nach unten gebracht, dass sich die Oberschenkel parallel zum Boden befinden oder sogar deutlich unter der Parallele sind. Danach wird die Langhantel wieder auf dem Gestell abgelegt. Beim Bankdrücken liegt der Sportler oder die Sportlerin auf einer Flachbank und hebt die Langhantel aus dieser Position heraus aus dem Gestell. Beim Kreuzheben, auch als Deadlift bezeichnet, wird die Langhantel aus der Hocke heraus vom Boden aufgehoben.

Kraftsport: Regelmäßiges Training für den Muskelaufbau

Trainieren Sie gezielt Ihre Muskeln, wenn Sie Sportarten ausüben, die Muskelkraft erfordern. Ebenfalls ist der Kraftsport eine gute Ergänzung zum Ausdauersport. Außerdem stärkt der Muskelaufbau das Immunsystem. Bedenken Sie, dass der Kraftsport solange gesund ist, wie Sie es nicht übertreiben. Kurzum, nutzen Sie den Muskelaufbau zur Untersützung zu Ihren anderen sportlichen Aktivitäten.

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